Advantage 80mg Für große Katzen und große Zierkaninchen
- Darreichungsform: Lösung
- Hersteller: Elanco Deutschland GmbH
- Artikelnummer (PZN): 09670104
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Advantage 80mg Für große Katzen und große Zierkaninchen
PZN 09670104
WIRKSTOFF(E) UND SONSTIGE BESTANDTEILE
Jede Pipette mit klarer, hellgelber bis leicht bräunlicher
Lösung enthält:
0,4 ml oder 0,8 ml
Wirkstoff:
Imidacloprid 40 mg 80 mg
Sonstige Bestandteile:
Butylhydroxytoluol (E 321) 0,4 mg 0,8 mg
Benzyl alcohol (E 1519) 332,8 mg 665,6 mg
ANWENDUNGSGEBIETE
Zur Vorbeugung und Behandlung des Flohbefalls (Ctenocephalides felis) bei Katzen und zur Behandlung des Flohbefalls bei Zierkaninchen.
Die am Tier befindlichen Flöhe werden innerhalb eines Tages nach Behandlung abgetötet. Die einmalige Behandlung wirkt 3 bis 4 Wochen lang gegen Flöhe bei Katzen und bis zu einer Woche bei Zierkaninchen. Das Tierarzneimittel kann als Teil eines Behandlungsplanes zur Kontrolle der durch Flohstiche ausgelöster allergischer Hautentzündung (Flohallergiedermatitis, FAD) angewendet werden, sofern diese zuvor durch einen Tierarzt diagnostiziert wurde.
GEGENANZEIGEN
Nicht anwenden bei unter 8 Wochen alten Saugwelpen.
Nicht anwenden bei Zierkaninchen, die jünger als 10 Wochen
alt sind.
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber
dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile.
NEBENWIRKUNGEN
Das Tierarzneimittel schmeckt bitter. Daher kann das Ablecken der Applikationsstelle unmittelbar nach Auftragung der Lösung Speicheln verursachen. Dies ist kein Zeichen einer Vergiftung und klingt nach einigen Minuten ohne weitere Behandlung wieder ab.
In sehr seltenen Fällen (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, Einzelfallberichte eingeschlossen) können bei Katzen und Kaninchen Hautreaktionen wie Haarausfall, Rötung, Juckreiz und/oder eine entzündliche Hautreaktion auftreten. Bei Katzen wurde in Ausnahmefällen auch über Anzeichen von Unruhe, übermäßiges Speicheln und nervöse Symptome wie Koordinationsstörungen, Zittern und Abgeschlagenheit berichtet.
Die orale Einnahme kann zu weiteren gastrointestinalen
Symptomen (Erbrechen und Durchfall) führen, die basierend auf Datenerhebungen
nach der Markteinführung sehr selten beobachtet wurden.
Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind
folgendermaßen definiert:
- Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen
Nebenwirkungen)
- Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten
Tieren)
- Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000
behandelten Tieren)
- Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000
behandelten Tieren)
- Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren,
einschließlich Einzelfallberichte).
Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
ZIELTIERARTEN
Katze und Zierkaninchen
DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG
Dieses Tierarzneimittel darf nur äußerlich angewendet werden und sollte dem Tier nicht eingegeben werden. Das Gewicht der zu behandelnden Tiere sollte vor der Anwendung möglichst genau bestimmt werden.
Dosierung und Behandlungsschema
Art der Anwendung
Katze/Kaninchen (kg KGW)
Tierarzneimittel Anzahl
Pipetten
Imidacloprid (mg/kg KGW)
< 4 kg Advantage 40 mg für kleine Katzen und kleine
Zierkaninchen
1 x 0,4 ml mindestens 10 ≥ 4 kg Advantage 80 mg für große
Katzen und große Zierkaninchen. 1 x 0,8
ml mindestens 10 ≥ 4 kg Advantage 80 mg für große Katzen und große
Zierkaninchen.
Eine Pipette aus der Packung entnehmen. Die Pipette dabei senkrecht nach oben halten, die Verschlusskappe drehen und abziehen. Die umgedrehte Verschlusskappe zum Entfernen der Pipettendichtung benutzen.
Anwendung bei der Katze
Das Fell des Tieres am Hinterkopf (im Nacken) so weit
scheiteln, so dass die Haut sichtbar wird. Setzen Sie die Pipettenspitze auf
die Haut und drücken Sie die Pipette mehrmals, um den Inhalt direkt auf die
Haut zu entleeren. Die Pipette dabei senkrecht nach unten halten.
Anwendung beim Kaninchen
Das Fell des Tieres am Hinterkopf (im Nacken) so weit
scheiteln, so dass die Haut sichtbar wird. Setzen Sie die Pipettenspitze auf
die Haut und drücken Sie die Pipette mehrmals, um den Inhalt direkt auf die
Haut zu entleeren. Die Pipette dabei senkrecht nach unten halten.
HINWEISE FÜR DIE RICHTIGE ANWENDUNG
Nur zur äußerlichen Anwendung.
Die korrekte Auftragung der Lösung direkt auf die Haut im
Nacken kann das Ablecken der Auftragsstelle durch die Katze verhindern. Bitte
beachten Sie hierzu auch den Abschnitt.
Das Tierarzneimittel sollte nur auf gesunde Hautpartien
aufgetragen werden. Der Tierhalter sollte darauf achten, dass sich frisch
behandelte Tiere nicht gegenseitig an der Auftragsstelle lecken.
WARTEZEIT(EN)
Nicht bei Kaninchen anwenden, die für den menschlichen
Verzehr vorgesehen sind.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Für dieses Tierarzneimittel sind keine besonderen
Lagerungsbedingungen erforderlich.
Die Durchdrückpackung in der Faltschachtel aufbewahren.
Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf der
Faltschachtel angegebenen Verfalldatum nach dem {Verwendbar bis} nicht mehr
anwenden.
BESONDERE WARNHINWEISE
Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:
Neubefall, bedingt durch die Entwicklung von neuen Flöhen in der Umgebung des Tieres, kann für mindestens 6 Wochen nach Behandlungsbeginn andauern. Um auch diese Flöhe zu erfassen, kann je nach der Stärke des Flohbefalls in der Umgebung mehr als eine Behandlung notwendig sein. Zur Unterstützung der Therapie wird empfohlen, auch das Lager der Tiere und die direkte Umgebung mit einem geeigneten Mittel gegen adulte Flöhe und deren Entwicklungsstadien zu behandeln. Um einen Neubefall aus der Umgebung zu reduzieren, wird empfohlen, alle Katzen und Kaninchen in einem Haushalt zu behandeln. Die Behandlung von säugenden Katzen und Häsinnen kontrolliert zugleich den Flohbefall des Muttertieres und der Nachkommen.
Nasswerden des Tieres, z.B. nach heftigem Regen, beeinträchtigt die Wirksamkeit des Tierarzneimittels nicht. Allerdings kann in Abhängigkeit vom Flohbefall in der Umgebung eine Wiederholung der Behandlung notwendig werden. In solchen Fällen nicht häufiger als in wöchentlichen Abständen behandeln.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Das Tierarzneimittel ist zur äußerlichen Anwendung vorgesehen und darf dem Tier nicht eingegeben werden. Nur auf gesunde Hautpartien auftragen.
Der Inhalt der Pipette darf nicht mit den Augen oder Maulschleimhäuten des Tieres in Berührung kommen.
Der Tierhalter soll darauf achten, dass sich frisch
behandelte Tiere nicht gegenseitig an der Applikationsstelle lecken.
Vor der Anwendung des Tierarzneimittels sollte jedes
Halsband abgenommen werden. Vor dem erneuten Anbringen eines Halsbandes sollte
der behandelte Bereich geprüft werden, um sicherzustellen, dass er trocken ist.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber
Imidacloprid sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.
Das Tierarzneimittel enthält Benzylalkohol und kann in
seltenen Fällen Hautempfindlichkeiten oder vorübergehende Hautreaktionen (z.B.
Irritation oder Kribbeln der Haut) hervorrufen.
Haut, Augen und Mundschleimhautkontakt vermeiden. Die
Anwendungsstelle nicht massieren.
Während der Anwendung nicht essen, trinken oder rauchen.
Auftretende Arzneimittelreste auf der Haut des Anwenders mit
Wasser und Seife entfernen.
Bei unbeabsichtigtem Augenkontakt sorgfältig mit Wasser
ausspülen. Bei fortdauernder Hautoder
Augenreizung, oder bei unbeabsichtigtem Verschlucken der Lösung, ist ein Arzt zu konsultieren. Tiere nach der Anwendung nicht streicheln oder bürsten, bevor die behandelte Stelle getrocknet ist.
Nach Gebrauch Hände sorgfältig waschen.
Trächtigkeit und Laktation:
Es konnten keine produktionstoxischen Wirkungen an Ratten
sowie keine Anzeichen primär embryotoxischer oder teratogener Wirkungen in
Studien an Ratten und Kaninchen festgestellt werden.
Es liegen nur begrenzte Studien an trächtigen und
laktierenden Katzen und ihren Welpen vor. Bisherige Beobachtungen lassen jedoch
keine Unverträglichkeiten bei diesen Tieren erwarten.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere
Wechselwirkungen:
Es wurden keine Anzeichen klinischer Unverträglichkeit nach
gleichzeitiger Gabe des
Tierarzneimittels in der doppelten therapeutischen Dosierung mit folgenden in der Veterinärmedizin gebräuchlichen Arzneistoffen beobachtet: Lufenuron, Pyrantel und
Praziquantel (Katzen). Die Verträglichkeit des
Tierarzneimittels mit einer Reihe von weiteren Routinetherapien, einschließlich
Impfungen, konnte unter Feldbedingungen ebenfalls gezeigt werden.
Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):
Bei Katzen verursachte die wöchentliche Behandlung mit der
5-fachen therapeutischen Dosisüber 8 Wochen keine Symptome klinischer
Unverträglichkeit.
Bei Kaninchen verursachte die wöchentliche Behandlung mit
bis zu 45 mg/kg Körpergewicht (das 4-fache der therapeutischen Dosis) über 4
Wochen keine Symptome klinischer Unverträglichkeit.
In seltenen Fällen kann es bei Katzen nach Überdosierung
oder Ablecken der Applikationsstelle zu nervösen Beschwerden (wie Zuckungen,
Zittern, Ataxie, Mydriasis, Miosis, Lethargie) kommen.
Eine Vergiftung nach unbeabsichtigter oraler Aufnahme des Arzneimittels beim Tier ist unwahrscheinlich. In diesem Fall sollte eine symptomatische Therapie unter tierärztlicher Aufsicht erfolgen. Ein spezifisches Antidot ist nicht bekannt, jedoch kann die Verabreichung von Aktivkohle günstig sein.
Inkompatibilitäten:
Keine bekannt.
Weitere Vorsichtsmaßnahmen:
Das in diesem Tierarzneimittel enthaltene Lösungsmittel kann
auf bestimmten Materialien, wie z.B. Leder, Textilien, Kunststoffen und
polierten Flächen Flecken oder Schäden verursachen.
Vermeiden Sie, dass das Tier nach der Behandlung mit derartigen Materialien in Kontakt kommt, bevor die Applikationsstelle getrocknet ist.
Entsorgung
Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden.
Fragen Sie Ihren Tierarzt, wie nicht mehr benötigte
Arzneimittel zu entsorgen sind. Diese
Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Imidacloprid darf nicht in Gewässer gelangen, da es für Wasserorganismen schädliche Wirkung haben kann. Teiche, Wasserläufe oder Bäche dürfen nicht mit dem Präparat oder leeren
Verpackungen verunreinigt werden.
WEITERE ANGABEN
Neuere Studien haben gezeigt, dass Imidacloprid neben seiner
adultiziden Wirkung auf Flöhe auch gegen Flohlarven in der Umgebung des
behandelten Tieres wirkt. Flohlarven in der Umgebung des Tieres werden
abgetötet, wenn sie mit dem behandelten Tier in Kontakt kommen.
Packungsgrößen:
0,4 ml / 0,8 ml Lösung pro Pipette
Durchdrückpackung mit 2, 3, 4 oder 6 Einzeldosis-Pipetten
Pipette: Weiße Pipetten aus Polypropylen mit Kappe
Es werden möglicherweise nicht alle Packunsgrößen in Verkehr gebracht.
Falls weitere Informationen über das Tierarzneimittel
gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des
Zulassungsinhabers in Verbindung.
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Tierarzneimittel
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Tierärztin, Ihren Tierarzt oder in Ihrer Apotheke.
Kundenbewertungen - Advantage 80mg Für große Katzen und große Zierkaninchen
Die Beiträge geben die Meinungen unserer Kunden wieder und können eine individuelle Beratung durch den Arzt oder Apotheker nicht ersetzen. Suche bei gesundheitlichen Problemen immer einen Arzt oder Apotheker auf.